Australien

Tour (Perth-Exmouth)

Für meine geführte Tour von Perth nach Exmouth wurde ich direkt an meinem Hostel abgeholt. Wokka – unser Tourguide – stand mit seinem kleinen Bus samt Anhänger bereit um uns alle einzusammeln. Am Schluss waren wir zu fünft- Iida aus Finnland, Laura aus England, Raisa aus Holland, Sebastian und Ich aus Deutschland -> eine recht kleine Gruppe. Was sich aber schnell als großer Vorteil herausgestellt hat. So gab es keine langen Wartezeiten oder Diskussionen und wir haben uns alle auf Anhieb super verstanden.

Man saß zwar täglich bis zu 6 Stunden nur im Auto und ist quer durchs Outback gefahren aber wenn wir mal einen Stopp eingelegt haben, waren die es mehr als wert.

 

Pinnacles Desert

 

Wokka – ein typisch australischer Tourguide

 Coastal View

Pink Beach

Geraldton

Kalbarri

Unsere Unterkünfte waren immer Hostels oder eine Nacht ein kleines Apartment, gekocht wurde selber mit dem Essen was im Anhänger war und schnell hat sich eine Routine entwickelt und jeder wusste was zu tun war.


Täglich ging es bereits um 7h los und Wokka hatte immer ein strammes Programm für uns, damit wir wir in 5 Tagen so viel wie möglich sehen konnten.

 

Murchison Gorge, Nature’s Window und Z-Bend in Kalbarri National Park

shell beach


Eine Kängururettungsaktion gab es auch auf unserer Strecke….

Während der Fahrt zu unserem nächsten Stopp hielt Wokka plötzlich im Nirgendwo an und sprang aus dem Auto. Da lag ein verletztes Känguru am Straßenrand und konnte sich nicht mehr wirklich bewegen. Nachdem er eine Weile das Känguru untersucht hatte, ging plötzlich unsere Bustür auf und er meinte nur – wir nehmen es mit… “wie, wo, was?!” wir waren alle ziemlich geschockt und mit einer ganz neuen Situation konfrontiert…jetzt lag da auf einmal ein Känguru zwischen unseren Sitzen und wir starrten es die gesamte Fahrt an und wussten nicht wirklich was wir tun sollten, aber da gab es in diesem Moment auch nicht viel.

Als wir dann nach einer Stunde bei einer Tankstelle angekommen sind und Wokka telefonieren konnte, die Ernüchterung. Er schnappte sich das Schweizer Taschenmesser von Sebastian und fuhr mit Känguru um die Ecke, wir wussten gleich was nun passieren wird. Er kam ohne wieder… leider gab es keine Hoffnung mehr 🙁


Delfine füttern stand auch auf dem Programm und wir standen alle gespannt am Strand und warteten bis sie zum Ufer kamen, ich war eine der “Auserwählten” die ins Wasser durfte um einen Delfin zu füttern, ging aber super schnell 😀  –  War trotzdem ein Highlight.

Monkey Mia Dolphins

blowholes



Gespielt und “bisschen” getrunken wurde auch jeden Abend, selbst Wokka war immer mit von der Partie. Zum Totlachen wie er die Regeln nie gecheckt hat oder so auf seine Karten fokussiert war, dass er den Rest vergessen und somit immer verloren hat 😀 – Wir hatten unseren Spaß.

Wokka hat uns selbst abends noch unterhalten – samt Gitarre 🙂


Dann nach 3 Tagen straffes Programm hieß es  1 Tag am Strand verbringen, darauf haben wir uns alle mega gefreut. Der Strand war traumhaft und früh morgens noch menschenleer. Auf der Suche nach den Haien, die hier in der Bucht anscheinend gebären sollen, sind wir kilometerlang am Strand entlang gelaufen und mussten enttäuscht feststellen, dass da keine Haie waren oder sie sich vor uns verstecken.

Dann haben wir uns halt entspannt an Strand gelegt und ein kleines Mädelsphotoshoot gemacht 😀

Coral Bay


Space Museum


 

Die einsamen Straßen der Westküste, kein Auto weit und breit.

Mound-Building-Termites-Rocks

 


 

Meine verrückte Laura aus England und ihre Trillerpfeife, mit der sie uns täglich in den Wahnsinn gertieben hat – vor allem Wokka 😀

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