Kanada

Roadtrip Westküste

Am 16. Mai haben wir dann unseren Roadtrip mit dem Wohnmobil gestartet, an der Mietstation ging die Übergabe recht schnell, für meine Verhältnisse viel zu schnell, keine Ahnung was man alles beachten muss, aber Tobi behauptete er hat alles kapiert ?! Nun ja, das kann ja was werden :-D. Zwei die noch nie solch ein Gefährt gesteuert und bedient haben.

Und dann ging es auch schon los…..

Unsere Route:

->Start+Ende: Vancouver

Von Vancouver ging es zuerst Richtung Kamloops (hellere Linie). Den ersten Campingplatz den wir angesteuert haben, war jedoch nicht weit von der Mietstation entfernt, damit wir in der Lage waren bei Problemen wieder schnell dort zu sein. Aber wie durch Wunder lief alles glatt, das Wohnmobil an Strom und Wasser anzuschließen war leichter als gedacht und auch das Entleeren der Abwassertanks war machbar….. aaaber Tobis Aufgabe 😀

Ich war für drinnen und er für draußen zuständig. Die Regel behielten wir auch die 3 Wochen bei, dementsprechend stolperte er ziemlich planlos durch das Innere des Wohnmobils und verursachte ein Chaos nach dem anderen 😀


Die nächsten Tage verliefen ebenso ohne weitere Probleme und wir hatten schnell den Dreh raus, eine Routine schlich sich schnell ein und jeder wusste was er zu tun hatte.

Die unglaublich schönen Landschaften beeindruckten uns jeden Tag aufs Neue während unserer Fahrt, um jede Kurve erwartete uns ein neuer fantastischer Anblick. Kanada ist das Land der Gegensätze, das haben wir schnell bemerkt – mal erschien alles grün mit vielen Bäumen, dann sah es plötzlich aus wie in der Wüste und dann wieder war Schnee auf den Bergen.

Auch die breiten Straßen und der meist wenige Verkehr machte die Reise angenehm und kurzweilig und trug zu dem Gesamtbild “Kanada das Land der Superlative” bei 🙂 wir waren auf Anhieb begeistert.


Die Campingplätze, auf denen wir waren, waren teilweise sehr unterschiedlich, nicht nur von der Ausstattung. Manche lagen direkt im Wald oder am See, andere direkt an einer Hauptstraße Nähe einer Stadt. Aber die Mischung hat es ausgemacht, nach ein paaren Tagen in der puren Natur, teilweise ohne fließend Wasser und gescheite Toilettenanlagen wussten wir einen vollausgestatteter Campingplatz Nähe einer größeren Stadt zu schätzen.

In Calgary haben wir solch einen Stopp eingelegt und 1 Tag in der Stadt verbracht…

  


Tolle Nationalparks waren auf unserer Strecke wie Banff und Jasper.

Aber auch außerhalb der Nationalparks gab es wünderschöne Plätze


Eine Rafting Tour haben wir natürlich auch gemacht, das stand schon von Anfang an auf meiner Wunschliste – war für uns beide das erste Mal und es hat mega viel Spaß gemacht, außer dass es arschkalt war, da wir vorne saßen und am meisten Wasser abgekommen haben 😀

Aber so wollten wir es, das volle Programm 🙂

 


Auf unserem Weg begeneten uns auch einige Tiere und das in freier Wildbahn, wenn dann mal so ein Bär vor dir steht, ohne dass er in einem Zoo hinter Zäunen sitzt, ist das schon ein beängstigendes aber auch phänomenales Gefühl. Teilweise waren sie so mit fressen beschäftigt, dass sie nicht mal gemerkt haben, wenn wir sie angestarrt haben 😀


Eines der Highlights auf der Strecke, vor allem für Tobi :-D, war die Three Valley Gap Ghost Town in Revelstoke, man konnte sich einen Eindruck machen, wie es früher in so einer Western Stadt ausgesehen hat, die Gebäude wurden an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und im Museum wieder aufgebaut, ein großes Eisenbahnmuseum, mit vielen alten Bahnen durch die man durchlaufen kann, gab es ebenfalls. Die verschiedenen Gebäude sind sehr eindrucksvoll! wer hätte gedacht, dass eine Geisterstadt so interessant sein kann. Wir haben uns geärgert, dass wir nicht mehr Zeit hatten.


Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter, über die Aussagen ” im Mai ist es noch kalt in Kanada und es wird regnen” habe ich irgendwann nur lachen können, teilweise haben wir bei 25/30 Grad geschwitzt und Sonnenbrand bekommen. Was uns natürlich ermöglicht hat, viel Zeit tagsüber draußen zu verbringen. Das Wohnmobil war dann doch für 2 Personen recht eng 😀

Nachts wurde es dagegen teilweise richtig kalt. 5-10 Grad kalt :-/ da hatte ich dann schon mal 3-Schichten-Klamotten an. Aber zum Glück war das nur an ein paar Nächten der Fall.

Die 3 Wochen gingen super schnell vorbei und man hat das Gefühl nicht mal annähernd “alles” gesehen zu haben, Kanada ist einfach solch ein großes Land mit vielen schönen Ecken. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir dort waren.

Wir haben uns in das Land verliebt! <3

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