Bali,  Indonesien

Padang Bai

Padang Bai war mein Zwischenstopp bevor es auf die Gili Inseln ging, da die Stadt direkt am Hafen lag, von dem alle Boote zu den Inseln starten.

Dort angekommen war erst einmal einkaufen angesagt, Wasser und Essen musste her. Was aber in einer kleinen Hafenstadt nicht ganz so einfach war, kein “Supermarkt” mit großer Auswahl nur kleine einheimische Shops, in denen die Preisangaben auf den Artikeln fehlen und man weiß dass man über den Tisch gezogen wird, wenn man was kauft.

Was mir bis dahin schon öfters aufgefallen ist, dass die Indonesier dich erstmal von oben bis unten anschauen und dann den Preis nennen, den sie denken von dir einsacken zu können. Man zahlt also ohne zu handeln immer zu viel, oftmals das Doppelte oder noch mehr. So musste ich bei allem handeln, selbst bei Hotelübernachtungen, Taxifahrten oder Lebensmitteln. Man bekam irgendwann ein Gefühl wie viel was kosten darf aber es war immer wieder frech was für Preise man genannt bekam. Man bekam einfach das Gefühl nicht los, ausgebeutet zu werden und das die Freundlichkeit oftmals nur daher kommt, dass sie Geldscheine in einem sehen und so viel wie möglich davon abstauben wollen. Aber irgendwann hatte ich das strikte Handeln raus. Die Taktik einfach weglaufen hatte ich auch irgendwann perfektioniert und “fast” immer wurde mir hinterhergerannt und ein “guter” Preis angeboten.

Nachdem ich das nötigste eingekauft hatte, hieß es mit vollem Rucksack und einem 6 Liter Wasserkanister den Berg zum Hotel hochlaufen, bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit stellte sich das als äußerst anstrengend heraus. Natürlich war ich auch die Attraktion bei den Einheimischen. Mehrfach wurde mir angeboten, hinten auf dem Roller das Stück mitzufahren, was ich jedoch dankend abgelehnt habe.


So verbrachte ich 2 Tage in Padang Bai und entdeckte in der Nähe meines Hotels einen schönen Strand, den White Sand Beach. Dort habe ich einen Tag mit Schnorcheln und sonnen verbracht.

Wieder eine Art Zeremonie der Einheimischen auf dem Felsen am Strand.

Die schönsten Straßenhunde, die ich bis dahin gesehen habe, leisteten mir Gesellschaft in einem kleinen Warung in der Nähe meines Hotels 🙂

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