Malaysia

Kuala Lumpur

Nach einem 3-stündigen Flug bin ich auch schon in Kuala Lumpur angekommen. Anschließend ging es direkt mit dem Taxi zum Hostel in der Innenstadt.

Man wurde direkt darauf hingewiesen im Taxi nicht zu pupsen oder ähnliches :-D…Noch nie so einen Aufkleber gesehen 😀

Zu meinem Glück konnte der Taxifahrer so gut wie kein Englisch und wusste nicht wo genau meine Unterkunft lag, somit musste ich ihn mit Googlemaps zur Unterkunft lotsen. Dass mich ein Taxifahrer nach dem Weg fragt, in einem Land wo ich noch nie war, habe ich jetzt auch noch nie erlebt. Als es ihm zu dumm wurde, wollte er mich 1 km davor schon rauslassen, aber nicht mit mir :-D. So wurde er von mir bis vor die Tür des Hostel dirigiert, hat natürlich unnötig lange gedauert, aber ich kam an – das war die Hauptsache 😀

Dann bin ich erst einmal losgelaufen um mir die Umgebung anzuschauen und um was Essbares zu finden. Es war Nachmittag und es ging ziemlich chaotisch auf den Straßen zu und es war unglaublich stickig und warm und schwül 😀

Jeder Schritt war anstrengend und so bin ich auch nicht weit gekommen, vor allem nachdem ich in einer “Gasse” gelandet war, in der Massen von Männer standen, die einen angegafft haben… derartige Blicke habe ich davor von Männern in den anderen Ländern nicht wahrgenommen, dann noch die Kommentare und Geräusche, wenn man an ihnen vorbeilief. Ich habe mich maximal unwohl gefühlt….keine Ahnung wo genau ich da gelandet war. So war der erste Eindruck von der Stadt schon einmal enttäuschend und ich bin genervt zurück ins Hostel.


Am nächsten Tag dachte ich mir “so Männer ich geb euch erst garnichts zum Gucken” und bin in langer Hose und Tshirt losgezogen, bei über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit alles andere als angenehm, aber da musste ich durch.

Ohne Fortbewegungsmittel bin ich die umliegenden Sehenswürdigkeiten wie der Central Market und China Town zu Fuß abgelaufen.

 

Beim Friseur bin ich auch vorbei, es war dringend an der Zeit, meine Haare waren so kaputt vom Salzwasser und der Sonne….. Gerne hätte ich ein Bild davon gemacht, wie mir zwei kleine asiatische Männer mit bunten hochfrisierten Haaren, wie aus einer Boyband entsprungen, gleichzeitig die Haare föhnen und dabei mit ihren langen Nägeln über die Kopfhaut fahren, sehr angenehm ´NICHT´ 😀

Danach war ich aber so erledigt, dass ich wieder zurück ins Hostel musste.

Abends war zwar ein PubCrawl, aber da man dort 20 Minuten hinlaufen musste, habe ich das lieber gelassen. Nachts alleine draußen rumlaufen – als Frau – keine gute Idee. In diesem Hostel war es schwer andere Leute kennenzulernen, es wurden keine Touren vom Hostel angeboten und es gab keinen wirklichen Aufenthaltsbereich.


So bin ich nach 2 Tagen in ein AirBnB, noch zentraler – nähe des KL Towers – umgezogen. In den 33. Stock eines Apartment-Komplex mit einer hammer Aussicht.

Von dort habe ich noch die Umgebung erkundet und abends den Blick über Kuala Lumpur von meinem Sofa aus genossen, der KL Tower blinkte in unterschiedlichen Farben und das die ganze Nacht 🙂

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